Nachwuchs in der Möbelbranche gezielt fördern
Fachschule des Möbelhandels in Köln festschreibt. Der Erfolg und die Bedeutung der Stiftungsarbeit lässt sich an der Vielzahl beeindruckender Arbeiten ablesen, die in der Dokumentation zum 20-jährigen Jubiläum der Josef-Lauten-Stiftung präsentiert sind.Im Vordergrund aller Projekte der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur sowie der Fachschule des Möbelhandels in Köln steht ihre enge Verzahnung von Studium und Praxis (2). So haben sich Studierende im Bereich Design an der FH Detmold mit der Entwicklung von Design und Funktionalität in verschiedenen Bereichen (siehe Projekte "Neue Küche" oder "HIFI-Möbel") beschäftigt oder die "zeitgemäße Einrichtung eines Rokoko-Palastes" auf inspirierende Weise umgesetzt. Der Nachwuchs an der Möbelfachschule Köln setzte sich u. a. mit der Rolle des Außendienstes oder dem Sinn und Zweck von Events im Möbelfachhandel auseinander. Unser Ziel ist es, die Erkenntnisse dieser kreativen "Forschungs-Projekte", in denen oft neu und auch quer gedacht werden darf.
Josef Lauten (1) gründete 1956 die GARANT Gruppe. Zeitlebens zitierte er gern Eugen Roth mit dem Satz: „Oh armes Schwein, im Kampf ums Dasein ganz allein.“ Dieses für sich in Anspruch genommene Schicksal wollte er folgenden Generationen ersparen. Mit seiner 1990 ins Leben gerufenen und nach ihm benannten Stiftung legte er den Grundstock, den Nachwuchs der Möbelbranche gezielt zu fördern. In diesem Sinne wird die Stiftungsarbeit nach Josef Lautens Tod 1993 aktiv weitergeführt. Im Fokus der Förderung stehen studienbegleitende Projekte für das Design und den Vertrieb von Möbeln. Der Wunsch des Gründers lebt in der Satzung der Stiftung weiter, die die Verwendung der Mittel auf die Zusammenarbeit mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur sowie der
Josef-Lauten-Stiftung
Ein beispielgebendes Vermächtnis
11.7.1990
Gründung der Josef-Lauten-Stiftung durch Josef Lauten, Architekt und Gründer der GARANT-MÖBEL-GRUPPE. Sitz der Stiftung ist Rheda-Wiedenbrück. Die Stiftungs-Urkunde wurde vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen ausgefertigt.

Laut Satzung initiiert die Stiftung Design- und Marketingwettbewerbe mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Studiengang Innenarchitektur) sowie der Fachschule des Möbelfachhandels in Köln.

17.12.1990
Das Kuratorium der Josef-Lauten-Stiftung nimmt unter dem Vorsitz von Mathias A. Wiemann und dem stellvertretenden Vorsitz von Heinrich Siebert die Arbeit auf. Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind Prof. Felix Nitsch (FH Lippe), Oberstudiendirektorin Waltraut Stienecke (MÖFA) sowie Stifter Josef Lauten.
Laden Sie sich hier ein PDF mit der Geschichte der Josef Lauten Stiftung und einer Stiftungs-Dokumentation herunter.
Die Geschichte
Das Kuratorium legt in dieser ersten Sitzung den Arbeitsplan fest, dem zufolge im jährlichen Wechsel für eine der beiden Institutionen geeignete Förderaktivitäten entwickelt und veranlasst werden sollen.

1992
Kuratoriumsmitglied Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob (Nachfolger von Prof. Nitsch) initiiert den ersten Design-Wettbewerb an der FH Lippe.

1993
Tod des Stiftungsgründers Josef Lauten. Vorstandsmitglieder sind seither sein Sohn, Dipl.-Kfm. Hans-Dieter Lauten, sowie Franz Hampel.

1994
Waltraut Stienecke verabschiedet sich in den Ruhestand, ihr Nachfolger wird Oberstudiendirektor Dipl.-Handelslehrer Manfred Strauch. Damit wird erstmals auch die MÖFA in die Aktivitäten der Josef-Lauten-Stiftung miteinbezogen.
1997
Heinrich Siebert geht in den Ruhestand und legt sein Amt als Kuratoriumsvorsitzender nieder. Ihm folgt als Repräsentant des Handels Heinz Schäfer, Düren, als stellvertretender Vorsitzender. Mathias A. Wiemann wird als Kuratoriumsvorsitzender bestätigt.

2000
Prof. Dipl.-Des. Dieter Jacob geht in den Ruhestand. Der Dekan der FH Lippe delegiert als Nachfolger für das Kuratorium Prof. Herbert Jacob Weinand.

2002
Dipl.-Hdl. Manfred Strauch geht in den Ruhestand, sein Nachfolger als Kurator wird Dipl.-Hdl. Dieter Müller.

2008
Nach dem Ausscheiden von Heinz Schäfer aus dem Kuratorium wird Johannes Genske, Köln, als dessen Nachfolger berufen.

2010
Zum 20-jährigen Bestehen erscheint die Dokumentation der bisherigen Arbeiten.
Mathias A. Wiemann (Wiemann Oeseder-Möbelindustrie) ist seit 1990 Vorsitzender des Kuratoriums der Josef-Lauten-Stiftung.
2011
Im Lippischen Landesmuseum wird die von der Stiftung geförderte Projektarbeit SITZEN+ ausgestellt, die in Vertretung von Prof. Dieter Jacob von Prof. Ulrich Nether initiiert und begleitet wird.

2013
Kuratoriums-Mitglied Johannes Genske verstirbt nach langer schwerer Krankheit im Alter von nur 60 Jahren. Zu seinem Nachfolger wird Peter Weckesser, Wiesloch, berufen.

2014
Für das Studienprojekt „Rituale im Bad“ erarbeiteten 15 angehende Innenarchitekten kreative Bad-Konzepte.

2016
Im März verstirbt das Vorstandsmitglied Franz Hampel.
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